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Schwefelwasserstoffverbrennung

Erdgasaufbereitungsanlagen (CLAUS-Verfahren).

Der sogenannte CLAUS-Prozess beschreibt das Verfahren zur industriellen Herstellung von Schwefel aus Schwefelwasserstoff. Der anfallende elementare Schwefelwasserstoff (H2S) aus der Entschwefelung von Kohlenwasserstoffen wird in meist liegenden zylindrischen Reaktoren zu reinem Sulfat oder Schwefel umgesetzt. Die feuerfeste Auskleidung gestaltet sich – je nach vorhandener Geometrie der Anlage – in gemauerter Ausführung. Die eingesetzte Materialqualität richtet sich stark nach den thermischen Betriebsbedingungen.

Jünger+Gräter führte im Jahr 2005 beispielsweise bei der Erdgasaufbereitungsanlage der ExxonMobil Deutschland am Standort Großenkneten zum wiederholten Male die Inspektion und Wartung der feuerfesten Auskleidung diverser Anlagen und Anlagenteile durch. Eine solche vorübergehende Stilllegung in dieser Dimension findet am Standort Großenkneten nur alle fünf Jahre statt.

Oberstes Gebot bei Maßnahmen in Anlagen in diesem Bereich ist die Arbeitssicherheit. Gezielte Sicherheits- und Schulungsmaßnahmen des eingesetzten Jünger+Gräter Personals weisen auf die besonderen Gefahren am Standort hin. Eine bislang unfallfreie Durchführung sämtlicher Revisionsstillstände ist die positive Bilanz unserer intensiven Vorbereitung.

Mit dem Projekt Tengis am Kaspischen Meer wurde bereits in den frühen 80er-Jahren eine der größten CLAUS-Anlagen mit Jünger+Gräter Know-how erbaut.